Slow Travel in den Urlaubsregionen Ostbayerns

Modewort oder gelebter Tourismus?

3/11/20261 min read

Slow Travel ist in Ostbayern keine Vision, sondern gelebte Philosophie und zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Tourismusstrategie. Laut Dr. Michael Braun, orstand des Tourismusverbandes Ostbayern, steht dabei die Lebensqualität für Einheimische und Gäste im Fokus, was sich auch in der hohen Akzeptanz des Tourismus, etwa im Bayerischen Wald, zeigt. Gäste erkennen Slow Travel vor allem an authentischen Erlebnissen: echte Begegnungen mit Menschen, intensive Naturerfahrungen, regionale Kulinarik und kulturelle Angebote. Entscheidend ist dabei der Anspruch „Qualität statt Quantität“, unterstützt durch gut ausgebaute Infrastruktur sowie die Förderung kleiner Betriebe und digitaler Angebote.

Die Region setzt bewusst auf ein unverfälschtes Bild ohne Inszenierung und präsentiert sich authentisch über verschiedene Kanäle. Werte wie Integration, Austausch und gegenseitiges Verständnis prägen die strategische Ausrichtung ebenso wie nachhaltige Entwicklung. Auch für junge Menschen ist Slow Travel attraktiv, da sie Natur, Lifestyle und authentische Erlebnisse miteinander verbinden möchten. Studien zeigen, dass besonders die Generation Z gerne in Deutschland Urlaub macht, wobei Bayern besonders gefragt ist. Ausschlaggebend sind dabei Nachhaltigkeit, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Erreichbarkeit und vielfältige Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen. (tvo)

Foto: Tourismusverband-Ostbayern_NormanBielig